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Sonntag, 9. Januar 2011

Frage

Ich hab mal ne Frage:
Stellt euch vor, ein Mann besucht ein sehr gut befreundetes Paar. Sie unterhalten sich im Wohnzimmer, irgendwann geht die Frau in die Küche, um zu kochen. Der Besucher wird zum Mitessen eingeladen. Er will aber nicht.
Wie verhält er sich jetzt richtig?
- Er wartet im Wohnzimmer, bis die beiden fertig gegessen haben?
- Er verabschiedet sich, weil er nicht stören möchte?
- Er isst aus Höflichkeit einen Happs mit?
- Er setzt sich dazu, isst aber nichts?

Samstag, 8. Januar 2011

Ernstfälle

Mein Muskelprotz hat gestern Abend eine gute Tat getan und den Freund meines Sohnes sicher durch Schnee- und Eisglätte nach Hause gefahren, weil der sonst hätte laufen müssen. Eigentlich wollte dieser Freund hier übernachten, ist aber ganz plötzlich krank geworden (ganz schlimmes Diarrhö), der Arme!

Er, also mein Liebster, hat mir erzählt, dass er eine Patientenverfügung hinterlegt hat und ich auch nach unserer Hochzeit nicht über sein Weiterleben im Ernstfall entscheiden könnte. Das bemerkenswerte daran ist, dass wir schon ganz davon ausgehen, eines Tages zu heiraten, und dass obwohl wir beide bisher nie geheiratet haben. 

Freitag, 7. Januar 2011

Zickenterror

Ich bin aber auch blöd manchmal!
Gestern hab ich ihn gefragt, wann wir uns wieder sehen und er meinte, wenn er es schafft, vielleicht später ansonsten morgen. Nun hat es sich so ergeben, dass wir uns hätten sehen können, er aber sich was anderes vorgenommen hat, so dass wir uns doch nicht sehen konnten.
Erst hab ich noch cool reagiert, aber als wir abends geschrieben haben, bin ich zickig geworden. Gar nicht, weil er keine Zeit für mich hatte, sondern weil ich dachte, ich würde langsam uninteressant für ihn. So hab ich das natürlich nicht gesagt, sondern wild drauflos gestichelt. Das ging so weit, dass er meinte, ob es mir lieber wäre, wir würden uns eine Weile nicht sehen. Ich, schon so richtig in Fahrt, hab dann geantwortet, dass wir das meinetwegen machen könnten, wenn er das doch so will. Da ging dann noch der eine oder andere Satz so hin und her, bis wir dann beschlossen haben lieber zu schlafen und am nächsten Tag persönlich zu sprechen.
Kaum war er hier, war wieder alles gut. Echt so, immer so, wenn er bei mir ist, bin ich mir immer ganz sicher, dass alles mit uns beiden in Ordnung ist, nur wenn er nicht bei mir ist, hab ich zuviel Zeit zum Grübeln. Er hat mir zum hundertsten Mal glaubhaft versichert, dass er sich mit uns immer ganz sicher ist und dass seine einzige Sorge ist, dass ich die Lust verliere.
Ich weiß auch nicht, ob das an den Hormonen liegt, dass ich manchmal so abspacke??

Donnerstag, 6. Januar 2011

Schwanger

In der letzten Nacht hab ich mal geträumt. Ich war im 5. Monat schwanger, aber das Kind hat sich nicht bewegt. Mein Liebster hielt die Hand auf meinen Bauch, aber nichts, noch nie. Ein bisschen gruselig der Traum.
Ich denke mal, ich träume sowas, weil mein Muskelprotz gesagt hat, er würde sich freuen, wenn ich schwanger wäre oder würde.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Socken = Spielzeug

Gestern mein Muskelprotz und ich hatten es uns gerade "gemütlich" gemacht und die Klamotten waren durchs Zimmer geflogen, lag plötzlich eine Socke neben meinem Gesicht. Etwas irritiert guck ich zur Seite und schaue in zwei süße Hundeknopfaugen. Mein kleiner Hund wollte gerne Socken geschmissen bekommen. Ich hab mich weggelacht.

Dienstag, 4. Januar 2011

Drama ohne Drama

Er war wieder bis eben hier. Der Hund hat sich inzwischen an ihn gewöhnt. Sie bellt nicht mehr, wenn er kommt, er gehört für sie voll dazu.
Wir hatten heute ein Missverständnis. Ich dachte, er würde mich auslachen, er hat aber über etwas ganz anderes gelacht. Ich war tief beleidigt. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis er mich dazu gebracht hat, nicht mehr eingeschnappt zu sein und bis das Missverständnis aufgeklärt war. Aber das hat er gut hingekriegt, ohne genervt zu sein oder böse zu werden, obwohl er doch erst gar nicht wußte, was mit mir los ist. Eine Auseinandersetzung ganz ohne Drama, kein Schreien, kein ewiges Gezicke, keine Vorhaltungen, keine Tränen, stattdessen ein Aufeinanderzugehen, miteinander reden und den Blödsinn aufklären. Erledigt.
Ich hab heute gefragt, ob wir wohl eines Tages mal sagen: "Komm wir gehen nach Hause." Also in ein und dasselbe zu Hause. Er hat genickt, ist sich da ziemlich sicher. Vielleicht schon nächstes Weihnachten, hat er gesagt.

Montag, 3. Januar 2011

Träumer

Mein Muskelprotz hat mal wieder geträumt.
Anfangs, bevor wir uns gesehen haben, hat er von unserem ersten Treffen geträumt. Ich habe ihn entweder ins Meer geschubst oder mit meinem Auto angefahren oder mit der Hundeleine geschlagen.
Diesmal hat er geträumt, ich hätte mit ihm Schluss gemacht, weil es mir mit seiner Wohnungssuche zu lange gedauert hätte. Ich hab ihn gar nicht erst reingelassen und an der Tür gesagt, dass er wieder gehen soll und auch nie wieder zu kommen braucht. Er ist dann zum Auto gegangen und aus dem Traum geschreckt.

Sonntag, 2. Januar 2011

kurze Sendepause

Gestern nur rumgelegen und ab und an mal eingenickt. Das bedeutet, ich habe heute noch zu tun. Endlich wieder Wäsche waschen. Und das viele Geschirr beseitigen, welches noch rumfliegt. Und dann kommt mein Liebster auch wieder.
Er hat sich total Gedanken gemacht, weil ich mich gestern nicht mehr gemeldet habe. Wir hatten uns aber bis mittags gesehen und ich hatte nichts zu erzählen und war einfach nur müde. So einfach ist das manchmal, kaum macht man sich etwas rar, überlegt er.

Samstag, 1. Januar 2011

Schnarch

Ich bin sooo müde! Nicht weil ich so doll gefeiert habe oder zuviel getrunken, mein Bett ist zu klein. Vor ein paar Jahren hab ich mir ein neues zugelegt. Tempur, falls es euch etwas sagt. Sündhaft teuer und deswegen nur einen Meter breit. Ich hätte ja damals auch nicht gedacht, dass ich noch mal ein breiteres brauchen würde.
Irgendwann ist mein Liebster aufs Sofa ausgewichen und ich konnte schlafen, allerdings nur etwa 3 Stunden, denn der Hund will immer um 9.00Uhr raus, egal was vorher war.
Die Zeit vorm Schlafen war hauptsächlich lecker, ansonsten aber ruhig. Nächstes Jahr wollen wir irgendwo feiern gehen und nicht wieder zu Hause bleiben.
Meinem Sohn ist die Jacke durch einen Böller kaputt gegangen, besser als wenn es der Arm darunter gewesen wär.
Wieder ein Silvester geschafft. Wieder ein neues Jahr. Wieder ein altes Jahr zu Ende. 2010 war ab der Hälfte gar nicht so schlecht, wie ich es am Anfang des Jahres noch gedacht hätte. Mal sehen, was 2011 bringt, war schon lange nicht mehr so optimistisch zum Jahresbeginn.
Meinen Lesern jedenfalls wünsche ich nur das Allerbeste für 2011 und überhaupt!